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by sharknews Friday, 15 July 2011 11:39

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Written by SHARKNEWS   
Friday, 09 September 2011 13:58

Source: ImprovEverywhere
 
Softdrinks - Gefährliche Süsse E-mail
Written by SHARKNEWS   
Monday, 27 June 2011 09:45

canSüssgetränke erhöhen den Blutzuckerspiegel, machen dick und können auf Dauer zu Arteriosklerose, Herzinfarkt und Hirnschlag führen. Ernährungswissenschaftler Kaspar Berneis hat den Zusammenhang zwischen mässigem Konsum von Softdrinks und erhöhtem Gesundheitsrisiko erstmals kausal nachgewiesen. Besonders tückisch: mit Fruchtzucker gesüsste Getränke.

Ein bekanntes Bild: Tisch, Bücher, Laptop und ein Energy-Drink, der Lern-Power verspricht. Was vielen kaum bewusst ist: Durch den regelmässigen Konsum solcher Süssgetränke nehmen wir täglich zum Teil weit über 100 Gramm verschiedene Zuckerarten wie Fructose (Fruchtzucker) und Saccharose (Haushaltszucker) zu uns. Schon eine Dose gängiger Energy-Drinks enthält zwischen 25 und 30 Gramm Zucker. Im Vergleich dazu: Ein Apfel enthält etwa sechs Gramm Fructose.

Süssgetränke: Machen dick und krank.
«Durch Süssgetränke kann dem Körper mehr Fructose zugeführt werden, als dieser direkt verarbeiten kann», sagt Kaspar Berneis, Endokrinologe an der Universität und am Universitätsspital Zürich. In einer kürzlich im «American Journal of Clinical Nutrition» veröffentlichten Studie erbrachte er erstmals den Nachweis, dass sich bereits mässiger Konsum von Fructose, Glucose oder Saccharose in Form von Süssgetränken fatal auf die Gesundheit auswirken kann – und zwar bereits in einem Zeitraum von Wochen. «Ich war überrascht, wie deutlich die Ergebnisse waren», sagt Berneis.

Fructose kann wie andere Zuckerarten aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen werden. Dieser künstlich hergestellte Fruchtzucker wird mit Wasser und Geschmacksmitteln vermischt und fertig ist das Süssgetränk! Mit der richtigen Werbung avancieren solche Produkte schnell zum Lieblingsgetränk von Kindern und Jugendlichen.

Alarmierende Ergebnisse
Fructose kann im Gegensatz zur Glukose, die als Glykogen im Körper gespeichert wird, nicht deponiert werden, sondern wandelt sich zum Teil direkt in Fett um. Berneis hat in seiner Studie die Auswirkungen des Konsums von Süssgetränken auf junge, gesunde Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren untersucht. «Bei älteren Probanden wären unsere Untersuchungsergebnisse nicht so eindeutig, weil unter Umständen gesundheitliche Störungen gemessen worden wären, die mit der Aufnahme von Fructose primär nichts zu tun haben», sagt Berneis.

Der normale Fructosekonsum von Männern in der Schweiz liegt bei 16,1 Gramm freier Fructose täglich, beziehungsweise bei 48,4 Gramm freier Fructose und Fructose aus Saccharose.

Berneis’ Probanden tranken während drei Wochen drei Mal am Tag je zwei Deziliter Süssgetränke, die entweder Fructose, Glukose oder Saccharose enthielten – Mixturen, die mit vielen gängigen Süssgetränken vergleichbar sind. In einem ersten Durchlauf nahmen die Probanden täglich 40 Gramm Fructose auf (13,3 Gramm pro Getränk). In einem weiteren Versuchsdurchlauf waren es 80 Gramm täglich (26,7 Gramm pro Getränk).

Fettbauch und mehr «schlechtes Cholesterin»
Bereits nach dreissig Tagen wiesen die jungen Testtrinker nicht nur einen grösseren Bauchumfang auf, sie hatten auch einen höheren Blutzuckerspiegel und schlechtere Cholesterin-Werte.
Zusätzlich zeigte sich, dass der Konsum der Süssgetränke zu kleineren, dichteren LDL-Partikeln führte. Diese Partikel gelten als besonders atherogen – das heisst, sie verursachen Atheriosklerose. Daneben sind sie auch ein Risikofaktor für Herzkreislauf-Krankheiten. Ebenso waren Entzündungsmarker (hs-CRP) um etwa das Doppelte angestiegen. Entzündungsmarker – auch inflammatorischer Marker genannt – sind Blutwerte, mit denen man nach Entzündungen im Körper suchen kann.

Kaspar Berneis: «Fructose aus natürlichen Quellen, wie Obst und Gemüse, ist gesund.»


«Trinken Personen über einen längeren Zeitraum mit Fructose gesüsste Getränke, kann das Risiko für Gefässverkalkungen mit allen Folgen wie Herzinfarkt oder Diabetes steigen», bilanziert Berneis. Für Saccharose, dem Haushaltszucker, konnte dieselbe Wirkung auf den Fettstoffwechsel nicht nachgewiesen werden.

Leider sei die Art des Süssstoffes in den Getränken auf den Etiketten selten ersichtlich, sagt Berneis. Und aus den blossen Mengenangaben könne der Konsument nicht ableiten, welche Zuckerarten im Getränk enthalten sind, bedauert Berneis. «Wichtig ist, dass die Konsumenten wissen, dass Fructose aus natürlichen Quellen wie Obst und Gemüse gut und gesund ist.» Wird Fructose aber als Süssmittel Getränken beigefügt, werden schnell Mengen, erreicht, die dem Körper schaden können. Berneis: «Die herkömmliche Meinung, dass Fruchtzucker per se gut sein muss, nur weil er auch in Früchten vorkommt, ist falsch.»



Zucker ist nicht gleich Zucker
  • Glukose: auch Traubenzucker oder Dextrose genannt. Ist als Baustein in Zweifachzuckern wie Milchzucker oder Saccharose (Rohr- oder Rübenzucker) enthalten.
  • Saccharose (Haushaltszucker) kommt im Saft vieler Pflanzen vor. Für die industrielle Gewinnung sind jedoch nur Zuckerrüben und Zuckerrohr von Bedeutung.
  • Fruchtzucker (Fructose) findet man in Früchten und Honig. Industriell erzeugter Fruchtzucker hingegen wird aus Maisstärke (vorwiegend in den USA) oder aus Zuckerrüben (in Europa) gewonnen.
  • Galaktose (Bestandteil des Milchzuckers).


Quelle: Universität Zürich UZH News vom 24. Juni.2011
Marita Fuchs und Roland Gysin, Redaktion UZH News.
 
Bioackerbau schont das Klima E-mail
Written by SHARKNEWS   
Monday, 20 June 2011 16:34

Wird der Boden schonend bearbeitet und natürlich gedüngt, lässt sich der Humusgehalt um 17 Prozent steigern. Das bindet klimaschädliches CO2 im Boden. Diese neuen Erkenntnisse aus einem Langzeitversuch des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau (FiBL) zeigen, wie der Biolandbau seine Klimagas-Bilanz weiter verbessern kann.

Am Mittwoch wurden die Resultate der Versuche „Klimaneutraler Acker- und Gemüsebau“, die im Herbst 2002 starteten, auf dem Schlatthof in Aesch/BL erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

fiblEnge Zusammenarbeit mit Praxis und Beratung
Biologische Landwirte arbeiten mit einer ganzen Reihe von klimaschonenden Massnahmen. Sie setzen Mist, Kompost und Gründünger mit Stickstoff-fixierenden Pflanzen ein und verzichten auf energieintensive Dünger. Mit einer bodenschonenden Bearbeitung kann der Biolandbau noch klimafreundlicher werden. Bodenschonend heisst, den Boden nicht zu tief zu bearbeiten. Das ist für den Biolandbau eine besondere Herausforderung, dient doch die tiefe Bodenbearbeitung auch der Unkrautregulierung. Denn im Biolandbau wird vollständig auf Herbizide verzichtet. Dank der engen Zusammenarbeit von Bauern, Beratern und Forschern können die Systeme laufend optimiert und rasch in die Praxis umgesetzt werden.


Humussteigerung nach sieben Jahren
Der 2002 gestartete Versuch in Frick zeigte nach anfänglichem Ertragsrückgang sehr gute Erfolge. „Die Resultate aus diesem Langzeitversuch sind sehr ermutigend“, freut sich Studienleiter und Bodenspezialist Paul Mäder vom FiBL. „Die reduziert bearbeiteten Böden wiesen 17 Prozent mehr Humus und 37 Prozent mehr Bodenmikroorganismen auf.” Auch die Erträge stiegen nach anfänglichem Rückgang, „die Ertragssicherheit ist verbessert“, sagt Mäder. Die Zunahme des Humusgehaltes im Boden entspricht einem Klimaminderungspotenzial von 2 t Kohlendioxid-Äquivalent pro Hektar und Jahr. Weil die Produktionskosten konstant bleiben, lohne sich die reduzierte Bodenbearbeitung im Fricker Versuch auch finanziell, sagt Paul Mäder. Kurz: die reduzierte Bodenbearbeitung fördert die Bodenfruchtbarkeit, schont das Klima und bedeutet keine Mehrkosten für den Landwirt. Und dies ohne jeglichen Einsatz von chemisch-synthetischen Kunstdüngern und Herbiziden.


Weitere Versuche nötig
Jetzt muss sich der Fricker Versuch bewähren. Dank einer engen Zusammenarbeit von Bauern, Beratern und Forschern könnten optimierte Systeme gemeinsam erarbeitet und rasch in die Praxis umgesetzt werden. Weitere Versuche laufen auf rund einem Dutzend Betrieben im Mittelland und in der Westschweiz. In der Umstellungszeit verzeichneten die Betriebe zwischen 5 und 8 Prozent Minderertrag. Zweijährige Resultate aus Muri/BE und Aesch/BL deuten darauf hin, dass bei reduzierter Bodenbearbeitung der Ertrag durch Düngung und Sortenwahl verbessert werden kann. Auch Unkraut bleibt eine Herausforderung.

Quelle: Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)

 
Menschenstrom gegen Atom 2011 - 20.000 Menschen bilden einen Gegenstrom zum Atom E-mail
Written by SHARKNEWS   
Wednesday, 25 May 2011 11:44

Quelle: Youtube/Greenpeace Schweiz
 
Schweizer Premiere - Jane Goodall E-mail
Written by SHARKNEWS   
Wednesday, 13 April 2011 09:12

Jane_FilmAm Donnerstag 12. Mai 2011 findet zu Gunsten des Jane Goodall Institutes Schweiz ein Benefizanlass im Kino Abaton in Zürich statt.

Gastgeberin Jane Goodall präsentiert an diesem Abend Ihren Dokumentarfilm Jane´s Journey. Eine faszinierende wie ebenso ergreifende Geschichte über das Leben der aussergewöhnlichsten und vielleicht einflussreichsten Frau unserer Zeit.

Hier kann man sich für den Event anmelden

Über den Film:

„Hier sind wir, die intelligenteste Spezies, die je gelebt hat. Also wie kann es sein, dass wir den einzigen Planeten zerstören, den wir haben?“ Dr. Jane Goodall Jane's Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall ist die faszinierende Geschichte einer der außergewöhnlichsten und vielleicht einflussreichsten Frauen unserer Zeit, der Gründerin des „Jane Goodall Institute for Wildlife Research, Education and Conservation“, UN-Friedensbotschafterin und Bambi-Preisträgerin 2010: Jane Goodall.

Auch die Hollywood-Stars Angelina Jolie und Pierce Brosnan ließen es sich nehmen von ihren Begegnungen mit Jane Goodall und ihrem Einfluss auf sie zu erzählen. Mehr als 300 Tage im Jahr auf Reisen, fast jeden Tag an einem anderen Ort. Seit beinahe 25 Jahren ist dies das Leben der Jane Goodall. Von Afrika nach Nordamerika, Europa bis hin zu den schmelzenden Eiswüsten von Grönland begleitet die Dokumentation diese außergewöhnliche Frau, deren Ziel es ist, unser Denken und Handeln nachhaltig zu verändern.

Trailer: Jane's Journey

 

Quelle: Jane Goodall Institut Schweiz, Youtube, Amazon

 

 
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