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Nie mehr Tomaten auf den Augen http://bit.ly/9ucCae #iphone #ratgeber #schweiz

by sharknews about 15 hours ago

Nur gut ein Viertel der Schweizer weiss, wann Tomaten reifen PDF Print E-mail
Written by SHARKNEWS   
Tuesday, 07 September 2010 09:41

wwf_iphoneappFast 90 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer achten beim Einkaufen auf saisongerechte Produkte, wie eine neue WWF-Umfrage zeigt. Nur eine Minderheit weiss aber, wann welches Gemüse oder welche Frucht tatsächlich auch Saison hat. Besonders Jüngere und Männer kennen sich schlecht aus.

Ein umweltgerechter Einkauf ist immer ein saisongerechter Einkauf. Für ein Kilo Schweizer Freiland-Bohnen braucht es etwa 0,1 Liter Erdöl, bis sie im Laden sind. Wenn die Bohnen in einigen Monaten aus Kenia eingeflogen werden, stecken im Schnitt 4,8 Liter Erdöl pro Kilo drin. Ähnlich verhält es sich mit den meisten Früchten und Gemüsen. Das wissen offenbar auch die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten: 87 Prozent von ihnen bevorzugen immer oder manchmal saisonale Produkte, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts Link im Auftrag des WWF Schweiz zeigt.

Bei vielen Konsumenten bleibt es allerdings beim guten Vorsatz, weil sie von der Saison keine Ahnung haben: Lediglich 28% der Befragten können angeben, wann Tomaten in der Schweiz ohne beheizte Treibhäuser wachsen. Auch bei Kirschen (46%) und Trauben (49%) tippte nur eine Minderheit richtig. Einzig bei den Bohnen wusste mehr als die Hälfte Bescheid (60%). Den Befragten wurden jeweils vier Antwortmöglichkeiten angeboten.

Besonders schlecht sind die Saisonkenntnisse von Männern. Zudem zeigt sich: Je jünger die Befragten, desto weniger Ahnung von der Saison. Dabei sind Saisonkenntnisse nicht nur aus ökologischen Gründen wichtig, sagt WWF-Konsumexperte Damian Oettli: „Saisonale Produkte haben mehr Geschmack – und kosten erst noch weniger.“

Männer und jüngere Menschen gelten dafür als überdurchschnittlich technikfreundlich. Und gehören damit zur Zielgruppe der WWF-Ratgeber-App fürs iPhone oder Android-Handy. Die App beinhaltet neben einer Saisontabelle für Früchte und Gemüse einen Fisch-Ratgeber und den „Gout Mieux“-Restaurantführer. Sie ist kostenlos und wird laufend ergänzt.


Photo: © WWF Schweiz
Quelle: WWF Schweiz

 
Etwas Wissen zum Thema Körpergewicht PDF Print E-mail
Written by SHARKNEWS   
Tuesday, 24 August 2010 08:12

ausgewogenessendraussenspielen1taeglichbewegen

Übergewicht und Fettleibigkeit werden in der Schweiz immer stärker zu einem gesellschaftlichen Problem. Rund ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer bringen zu viel Gewicht auf die Waage, was zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Die Kosten, die daraus für die Gesellschaft erwachsen, liegen in Milliardenhöhe.

Berner und Freiburger Stadtkinder sind am dicksten - titelte neulich die Berner Zeitung.
Die dicksten Kinder leben in den Städten. Das zeigt das neuste Monitoring der Gesundheitsförderung Schweiz:

Ausschnitt der Zusammenfassung des Monitorings der Gesundheitsförderung Schweiz:
Es kann festgehalten werden, dass Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz weit verbreitet sind. Über alle untersuchten Kantone, Städte und Schulstufen betrachtet, dürfte fast jede/r fünfte Schüler/in in der Schweiz übergewichtig sein.

Einige Tips zur richtigen Ernährung Ihrer Kinder:

Frühstück
Immer häufiger machen sich Kinder ohne Frühstück auf den Weg in die Schule. Dabei ist das Frühstück für Ihr Kind eine besonders wichtige Mahlzeit! Nimmt es ein Frühstück ein, bleibt es am Morgen länger leistungsfähig und kann sich besser in der Schule konzentrieren.

Hat ihr Kind am Morgen noch keinen grossen Hunger, so sollte es zumindest etwas trinken (z.B. Milch, Fruchtsaft) und dann ein reichhaltigeres, zuckerfreies Znüni in der Schule essen (z.B. Vollkornbrot mit Käse und eine Frucht oder Gemüsestückli).

Znüni/Zvieri
Bunt zusammengestellte, zuckerfreie Zwischenmahlzeiten ergänzen die drei Hauptmahlzeiten und tragen dazu bei, dass Ihr Kind rundum gut versorgt ist. Nehmen Ihre Kinder zwischendurch eine ausgewogene Zwischenmahlzeit und ungesüsste Getränke wie Wasser ein, lassen sich Leistungstiefs und Müdigkeit in der Schule vermeiden und die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich. Znüni und Zvieri sind kleine Zwischenmahlzeiten, bis zur nächsten Hauptmahlzeit sollte Ihr Kind wieder Hunger haben.

Trinken
Kinder von 8 bis 12 Jahren sollten täglich einen Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Unter besonderen Umständen, wie z.B. an heissen Tagen sowie bei körperlicher Aktivität kann der Wasserbedarf auf mehr als das Doppelte ansteigen. Getränke mit echten Fruchtsäften (am besten verdünnt) und Getränke ohne Zucker sind die besten und gesündesten Durstlöscher für Ihre Kinder.

 

Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz, Berner Zeitung, Sharknews
Fotos: Plakatkampagne Gesundheitsförderung Schweiz

 
Was steckt in deinem Shampoo? PDF Print E-mail
Written by SHARKNEWS   
Tuesday, 17 August 2010 12:58

The Story of Cosmetics untersucht die weitverbreitete Benutzung von giftigen Chemikalien in den alltäglichen persönlichen Pflegeprodukten, von Lippenstift bis Baby Shampoos. Dieser 7-minütige Film zeigt die Auswirkungen auf die Gesundheit der Benutzer und auf die Umwelt und zeigt Wege, wie man die Industrie zu natürlicheren Alternativen lenkt.

Quelle: storyofstuff.org/cosmetics
Film: In Englisch

 
Kann Eistee auch gesund sein? PDF Print E-mail
Written by SHARKNEWS   
Tuesday, 03 August 2010 14:44

nicet-bottles_webÖKO-Test hat in Deutschland kürzlich einige Eistees unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse waren etwas erschreckend: "Mit Zucker wird nicht gespart... Produkte, bei denen wir mehr als 50 Gramm Zucker pro Liter gemessen haben, sind eindeutig zu süß - und werden abgewertet. Denn zu viel Zucker ist in doppelter Hinsicht problematisch: Er macht Getränke zu Kalorienbomben und kann die Entstehung von Karies begünstigen."

In der Schweiz haben wir einen wichtigen Vorteil auf unserer Seite: Die Eistees dürfen seit etwas mehr als einem Jahr mit dem natürlichen Süssungsmittel aus der Pflanze Stevia gesüsst werden. Dieser Stevia-Extrakt hat keine Kalorien und kann sogar Karies verhindern. Nun ist es also endlich möglich auch einen gesunden und trotzdem süssen Eistee auf natürlicher Basis herzustellen. Unter dem Namen "Natural Ice Tea" also "nice T" vertreibt die kleine Bio Getränkefirma STORMS aus Murten die natürlichen und gesunden Durstlöscher unter anderem in den Manor Food Filialen, in Bioläden und beim Abholmarkt Prodega.

Quelle: ÖKO Test und STORMS.

 
Insektizide mitverantwortlich für das Bienensterben? PDF Print E-mail
Written by SHARKNEWS   
Monday, 28 June 2010 09:46

Wenn eines der ältesten Haustiere ausstirbt, wird sich der Frühling verändern. Der Naturhaushalt hat sich längst auf die Honigbienen eingestellt. Sie bestäuben Blütenpflanzen und sind als fleißige Helfer unverzichtbar.
Sie bestäuben Blütenpflanzen und sind als fleißige Helfer unverzichtbar. Etwa zehn Prozent der Lebensmittelproduktion geht auf die Bestäubung durch Bienen zurück. Doch die summenden Helfer sind in Gefahr: Sie werden kränker, vergiftet oder sie verhungern. Überall auf der Welt ist das Bienensterben längst ein Thema: Insektizide in der Landwirtschaft?
Ein Dokumentarfilm von ARTE fragt nach, was die Forscher in den vergangenen vier Jahren in Erfahrung gebracht haben und ob sie inzwischen Lösungen anbieten können.
http://www.arte.tv/de/Der-Film/3172852,CmC=3170068.html
Das Massensterben treibt seltsame Blüten: Bienen sind so begehrt, dass sie geklaut werden – etwa beim Bienenforscher. Mehr dazu im Beobachter.
http://www.beobachter.ch/natur/flora-fauna/artikel/bienensterben_folgen-sind-unabsehbar/
Sharknews.ch hat bereits in einem anderen Artikel erläutert, wie wichtig der Bio-Landbau ist.
Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) erläutert gegenüber fr-online.de, welche drei Kernelemente den Verbrauchern vermittelt werden müssten: "Erstens seien Bio-Lebensmittel im Durchschnitt gesünder als konventionell erzeugte, zweitens würden sie umwelt- und naturverträglicher angebaut und drittens sei die Denkweise der ökologischen Landwirtschaft zukunftsgerechter, weil nachhaltiger"
http://sharknews.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=63%3Abio-hat-noch-mehr-drauf
beeWenn eines der ältesten Haustiere ausstirbt, wird sich der Frühling verändern. Der Naturhaushalt hat sich längst auf die Honigbienen eingestellt. Sie bestäuben Blütenpflanzen und sind als fleißige Helfer unverzichtbar. Etwa zehn Prozent der Lebensmittelproduktion geht auf die Bestäubung durch Bienen zurück. Doch die summenden Helfer sind in Gefahr: Sie werden kränker, vergiftet oder sie verhungern. Überall auf der Welt ist das Bienensterben längst ein Thema: Sind die Insektizide in der Landwirtschaft mitverantwortlich?

Es droht ein grosser ökologischer und ökonomischer Schaden. Bienen stellen die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen sicher. Die Erträge von Beeren- und Obstkulturen hängen entscheidend von der Bestäubung durch Bienen ab. Agrarexperten schätzen, dass das Verschwinden der Bienen die Erträge der schweizerischen Obst- und Beerenkulturen um rund 300 Millionen Franken pro Jahr einbrechen liesse.

Ein Dokumentarfilm von ARTE fragt nach, was die Forscher in den vergangenen vier Jahren in Erfahrung gebracht haben und ob sie inzwischen Lösungen anbieten können.
Das Massensterben treibt seltsame Blüten: Bienen sind so begehrt, dass sie geklaut werden – etwa beim Bienenforscher. Mehr dazu im Beobachter.
Sharknews.ch hat bereits in einem anderen Artikel erläutert, wie wichtig der Bio-Landbau ist:
Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) erläutert gegenüber fr-online.de, welche drei Kernelemente den Verbrauchern vermittelt werden müssten: "Erstens seien Bio-Lebensmittel im Durchschnitt gesünder als konventionell erzeugte, zweitens würden sie umwelt- und naturverträglicher angebaut und drittens sei die Denkweise der ökologischen Landwirtschaft zukunftsgerechter, weil nachhaltiger"
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Foto: stock.xchng
Quelle: ARTE, Beobachter, derBund
 
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